EU-Beitritt
Bei genauer Untersuchung der sozialen, wirtschaftlichen,
politischen, religiösen, geschichtlichen und gesellschaftlichen
Bedingungen der Türkei kommen wir unvermeidbar zu dem
Schluß, daß
1. die Türkei weder zu Europa gehört noch in
dessen grundlegendes Wertesystem in irgendeiner Weise integrierbar
ist
2.die EU durch die Aufnahme der Türkei wirtschaftlich
irreparablen Schaden nimmt oder daran zugrunde gehen wird
3. die Aufnahme von dzt. rund 70 Mio. mehrheitlich
muslimischen Türken absehbare enorme Konflikte erzeugen
wird
ad 1. Türkei und Europa:
Wir haben den Status der Türkei in Hinblick auf Europa
nach verschiedensten Gesichtspunkten untersucht und eindeutig
festgestellt, daß die Türkei weder geografisch,
ethnologisch, geschichtlich noch kulturell, politisch oder
völkerrechtlich zu
Europa gehört. Und die bestehende, von der offiziellen
Reform weit entfernte Rechtslage, die kein einziges der
für Europa
selbverständlichen menschlichen Grundrechte garantieren
kann, ist nur einer von vielen Gründen, weshalb der
Türkei derzeit jegliche Annährung geschweige denn
Basis einer Integration fehlt. Wir haben dieser
Analyse der Türkei eine eigene Seite gewidmet.
ad 2. wirtschaftlicher Schaden oder Ruin der EU durch
Aufnahme der Türkei:
Da die EU ein in erster Linie wirtschaftliches Netzwerk
ist, von dem alle Teilnehmer durch Geben und Nehmen profitieren,
wäre die Türkei in diesem System ein sprichwörtliches
"Schwarzes Loch" oder Faß ohne Boden. Die
Türkei hätte als größtes
Mitglied der EU die selben Ansprüche und Rechte wie
Frankreich oder Deutschland bei einem gleichzeitigen Input
von etwa
3% einer völlig unterentwickelten, wettbewerbsunfähigen
und instabilen Wirtschaftskraft. Wir haben der
Wirtschaft
der Türkei
eine eigene Seite gewidmet.
ad 3.70 Mio. mehrheitlich muslimische Türken in
der EU:
Da der Islam keine Trennung zwischen religiöser und
weltlicher Macht vorsieht, wird diese nur solange toleriert,
wie sie nicht
zu ändern ist. Deklariertes Ziel ist es aber, den Koran
bzw. die daraus abgeleitete Rechtsauslegung (Scharia) schnellstmöglich
auch zur maßgeblichen Instanz für alle weltlichen
Angelegenheiten zu machen.
Durch die liberale Gesetzgebung und die in Europa bestehende
Garantie der menschlichen Grundfreiheiten etabliert sich
schon jeztzt schrittweise und parallel ein Gesetzessystem,
welches seine hiesige Existenzgrundlage, das europäische
Grundrecht, gar nicht akzeptiert und ehestmöglich danach
trachtet, dieses durch das "einzig wahre" Gesetz
des Islam abzulösen.
Diese Tatsache sowie die enorm hohe Geburtenrate innerhalb
muslimischer Familien (ein Gebot für jeden Moslem ist
die Mission durch Besiedlung) sehen wir als die größte
Bedrohung der humanistischen Grundwerte an. Das stark
missionarische und Alleinherrschaftsanspruch stellende
Wesen
des Islam birgt ein nicht abzuschätzendes unserer
Meinung nach in keiner Weise tragbares Risiko künftiger
sozialer, rechtlicher, menschlicher und politischer wie
religiöser
Konflikte, das unsere so mühsam erarbeitete Gesellschaftsform
langfristig zerstören kann. Dem Thema des Islam haben
wir eine eigene Seite gewidmet.
>> Selbst eine oberflächliche Betrachtung der
Bedingungen innerhalb der Türkei macht vollkommen klar
und deutlich, daß
die Türkei als
Kanditatin für einen EU-Beitritt
völlig inakzeptabel
und schlichtweg ungeeignet ist.